Tiefbau verstehen.
Wie tief müssen Kabel und Leitungen liegen? Wie kommt der Hausanschluss ins Haus, mit oder ohne Erdrakete? Welche Genehmigungen braucht man? Antworten von der Baustelle, mit Richtwerten und Quellen.
Tiefbau ist alles, was unter der Geländeoberfläche gebaut wird: Leitungen, Kabel, Hausanschlüsse und der Unterbau von Straßen und Wegen. Die StoneCraft GmbH aus Dinslaken übernimmt das mit eigenen Kolonnen, vom ersten Aushub bis zur fertigen Oberfläche.
46539 Dinslaken
Diese Fragen hören wir am häufigsten.
Wie tief muss ein Stromkabel im Garten liegen?
0,6 mMindestens 0,6 m, unter Zufahrten 0,8 m. So steht es in der DIN VDE 0100-520.
Alle Tiefen →Wie tief ist der Graben für einen Glasfaser-Hausanschluss?
30 cmBei der Telekom mindestens 30 cm tief und 15 cm breit. Andere Anbieter verlangen teils mehr.
Alle Tiefen →Wie tief muss eine Wasserleitung liegen?
0,9–1,5 mFrostfrei. Den genauen Wert legt der Wasserversorger fest.
Alle Tiefen →Ab welcher Tiefe muss ein Graben gesichert werden?
1,25 mTiefer als 1,25 m braucht ein Graben in der Regel eine Böschung oder einen Verbau (DIN 4124).
Mehr zur Sicherheit →Was alles zum
Tiefbau gehört.
Tiefbau ist ein Sammelbegriff. Auf einer Baustelle greifen oft mehrere Bereiche ineinander, zum Beispiel Leitungsbau, Erdarbeiten und Straßenbau.
Leitungsbau
Leitungen und Kabel für Strom, Wasser, Gas und Telekommunikation in den Boden bringen, inklusive Querungen.
Zur Leistung 02Erdarbeiten
Aushub, Bodenaustausch, Planum und Verfüllung. Die Grundlage für alles, was später darauf gebaut wird.
Zur Leistung 03Hausanschlüsse
Vom Gehweg bis in den Keller: Graben oder Erdrakete auf dem Grundstück, Hauseinführung und Wiederherstellung.
Zur Leistung 04Straßen- & Pflasterbau
Tragschichten, Asphalt, Pflaster und Gehwege. Neu gebaut oder nach dem Leitungsbau wiederhergestellt.
Zur Leistung 05Glasfaser-Ausbau
Trassen, Leerrohre und Hausanschlüsse für schnelles Internet. Leitungsbau mit eigenen Begriffen und Regeln.
Zur Leistung 06Entsorgung
Aushub und Bauschutt getrennt abfahren, verwerten oder entsorgen. Mit Nachweis für die Abrechnung.
Zur LeistungIn 8 Schritten von der Planung zur Abnahme.
Ob Stromkabel, Wasserleitung oder Glasfaser: Die meisten Tiefbau-Baustellen folgen derselben Reihenfolge. So wissen alle Beteiligten, was als Nächstes passiert.
Planung & Leitungsauskunft
Trasse, Tiefen und Oberflächen festlegen. Vorher die Pläne aller vorhandenen Leitungen einholen.
Genehmigungen
Aufbruchgenehmigung der Stadt und verkehrsrechtliche Anordnung für die Absperrung.
Baustelle einrichten
Absperrung und Beschilderung aufstellen, Maschinen und Material bereitstellen.
Aushub
Oberfläche mit sauberen Kanten öffnen, Graben oder Baugrube ausheben, wenn nötig mit Verbau.
Verlegen
Rohre und Kabel auf eine Bettung legen, in der vorgegebenen Tiefe und mit Warnband darüber.
Verfüllen & verdichten
Lage für Lage verfüllen und verdichten. Bei Bedarf mit Prüfung, zum Beispiel per Plattendruckversuch.
Oberfläche wiederherstellen
Tragschicht, Asphalt oder Pflaster fachgerecht einbauen, mit sauberen Übergängen zum Bestand.
Aufmaß, Doku & Abnahme
Mengen erfassen, Leitungen einmessen, mit Fotos dokumentieren. Grundlage für Abnahme und Abrechnung.
Offen gegraben oder unterirdisch.
Welche Bauweise passt, hängt von Oberfläche, Platz, Boden, Hindernissen und den Vorgaben der Stadt ab. Oft werden mehrere kombiniert. Unter „Genauer erklärt“ steht jeweils, wie es funktioniert.
Offene Bauweise
Oberfläche öffnen, Graben ausheben, Leitung verlegen, verfüllen und wieder schließen. Der Standard im Tiefbau.
Typisch fürLeitungen in Straßen, Gehwegen und auf Grundstücken
Genauer erklärt
So läuft es: Oberfläche schneiden und aufbrechen, Graben ausheben, Leitung auf eine Bettung legen, Warnband einlegen, Lage für Lage verfüllen und verdichten, Oberfläche wiederherstellen.
Vorteile: für fast jede Leitung und jeden Boden geeignet. Die Leitung liegt sichtbar und lässt sich vor dem Verfüllen prüfen und einmessen.
Grenzen: braucht Platz und sperrt Gehweg oder Fahrbahn. Ab 1,25 m Tiefe braucht der Graben in der Regel eine Böschung oder einen Verbau (DIN 4124).
Spülbohrung (HDD)
Gesteuerte Bohrung unter der Oberfläche, danach wird das Rohr eingezogen.
Typisch fürBackbone-Trassen und Querungen von Straßen, Gleisen, Gewässern oder Bäumen
Genauer erklärt
So läuft es: Von einer Startgrube aus bohrt ein gesteuerter Bohrkopf unter dem Hindernis hindurch. Eine Bohrspülung, meist Wasser mit Bentonit, stützt das Bohrloch und fördert den Boden heraus. Beim Zurückziehen wird das Rohr eingezogen.
Vorteile: Straße, Gleise, Gewässer oder Baumwurzeln bleiben unberührt, der Verkehr läuft weiter.
Grenzen: aufwendige Technik und Baustelleneinrichtung, schwierig in steinigem Boden oder Fels. Vorhandene Leitungen müssen genau bekannt sein.
Erdrakete
Ein Bodenverdrängungshammer schiebt sich auf kurzer Strecke durch das Erdreich und zieht das Rohr mit.
Typisch fürHausanschlüsse unter Vorgärten und Einfahrten
Genauer erklärt
So läuft es: Ein druckluftbetriebener Hammer arbeitet sich von einer Startgrube zur Zielgrube und schiebt den Boden zur Seite. Das Schutzrohr wird mit- oder nachgezogen.
Vorteile: Vorgarten, Einfahrt und Pflaster bleiben ganz, es entstehen nur zwei kleine Gruben.
Grenzen: nur für kurze Strecken, nicht lenkbar und kann von Steinen abgelenkt werden.
StoneCraft arbeitet in offener und geschlossener Bauweise, inklusive Querungen. Mehr dazu auf der Seite Leistungen: Tiefbau & Leitungsbau und bei den Hausanschlüssen.
Was unter der Oberfläche steckt.
Ein Leitungsgraben ist in Schichten aufgebaut. Fahren Sie über eine Schicht oder tippen Sie sie an.
So kommt die
Leitung ins Haus.
Ein Hausanschluss verbindet ein Gebäude mit dem Netz in der Straße, für Glasfaser, Strom, Gas oder Wasser. Auf dem Grundstück gibt es zwei Wege: mit der Erdrakete unter der Oberfläche hindurch oder im offenen Graben.
- 1Netz im GehwegHier wird angeschlossen.
- 2StartgrubeKleine Grube am Gehweg oder an der Grundstücksgrenze.
- 3ErdraketeSchlägt sich mit Druckluft geradeaus durch den Boden und zieht das Schutzrohr mit.
- 4ZielgrubeKleine Grube an der Hauswand. Der Vorgarten dazwischen bleibt liegen.
- 5HauseinführungKernbohrung durch die Kellerwand, dicht gegen Wasser und Gas.
- 6AbschlusspunktHier endet das Netz, z. B. Hausanschlusskasten (Strom) oder Hausübergabepunkt (Glasfaser).
- 1Netz im GehwegHier wird angeschlossen.
- 2GrabenDurchgehend ausgehoben, vom Gehweg bis an die Hauswand.
- 3SandbettLeitung oder Schutzrohr liegt in Sand, geschützt vor Steinen.
- 4WarnbandLiegt über der Leitung und warnt bei späteren Grabarbeiten.
- 5HauseinführungKernbohrung durch die Kellerwand, dicht gegen Wasser und Gas.
- 6AbschlusspunktHier endet das Netz, z. B. Hausanschlusskasten (Strom) oder Hausübergabepunkt (Glasfaser).
Unter dem Vorgarten durch.
Die Erdrakete ist ein Hammer, der mit Druckluft arbeitet. Sie drückt die Erde zur Seite und zieht das Schutzrohr hinter sich her.
- Gruben
- zwei kleine, am Gehweg und an der Hauswand
- Strecke
- kurz und gerade, oft um 10 m, je nach Gerät bis ca. 25 m
- Oberfläche
- Rasen, Beete, Pflaster und Einfahrt bleiben liegen
- Grenzen
- Steine, Bauschutt, Fundamente, Grundwasser, Kurven
Genauer erklärt
So funktioniert es: Ein Kompressor liefert Druckluft mit 6 bis 7 bar. Mit schnellen Schlägen arbeitet sich die Rakete von der Startgrube zur Zielgrube. Dabei wird kein Boden gefördert: Die Erde wird zur Seite gedrückt und verdichtet, es entsteht eine stabile Röhre. Das Schutzrohr wird gleich mitgezogen oder danach eingezogen.
Ausrichten: Die Rakete lässt sich nicht lenken. Sie wird in der Startgrube genau auf das Ziel ausgerichtet und fährt dann geradeaus. Kurven gehen nicht, bei längeren Wegen kommen weitere Gruben dazu.
Ohne Grube am Haus: Die Rakete kann auch direkt aus einer Kernbohrung im Keller starten. Dann braucht es an der Hauswand gar keine Grube.
Grenzen: Der Boden muss sich verdrängen lassen. Steine, Bauschutt oder alte Fundamente können die Rakete ablenken oder stoppen, im Grundwasser geht es nicht. Weil die Erde zur Seite gedrückt wird, braucht die Rakete genug Boden über sich, sonst kann sich die Oberfläche anheben.
Im offenen Graben.
Der Graben wird auf ganzer Länge ausgehoben, mit Bagger oder von Hand. Die Leitung liegt im Sandbett, darüber ein Warnband.
- Graben
- durchgehend, Maße gibt der Netzbetreiber vor
- Strecke
- beliebig lang, auch mit Kurven
- Oberfläche
- wird geöffnet und danach wiederhergestellt
- Gut bei
- langen Wegen, steinigem Boden, mehreren Leitungen
Genauer erklärt
So funktioniert es: Oberfläche abtragen, Graben ausheben, Sohle eben machen. Die Leitung kommt in ein Sandbett, darüber wieder Sand und ein Trassenwarnband. Dann wird Lage für Lage verfüllt und verdichtet und die Oberfläche wiederhergestellt.
Vorteile: klappt bei fast jedem Boden und jeder Strecke. Vorhandene Leitungen und Hindernisse liegen offen, die Tiefe lässt sich genau einhalten, und mehrere Leitungen passen in einen Graben.
Nachteile: Rasen, Beete oder Pflaster müssen auf der ganzen Strecke weichen, die Wiederherstellung kostet Zeit und Geld. Ab 1,25 m Tiefe braucht der Graben eine Sicherung nach DIN 4124.
Beispiel: MVV Netze verlangt bei Eigenleistung ein Sandbett mit 10 cm Sand unter und 20 cm Sand über der Leitung. Der Graben wird vor dem Verlegen abgenommen.
Welcher Weg passt, wird beim Termin vor Ort festgelegt. Beides lässt sich auch kombinieren, zum Beispiel Erdrakete unter der Einfahrt und Graben im Beet.
Ablauf in 6 Schritten
- BeantragenBeim Netzbetreiber oder Glasfaser-Anbieter. Für Strom, Gas und Wasser mit Lageplan und Grundriss.
- Termin vor OrtTrasse, Hauseinführung und Platz im Haus festlegen. Vorher Leitungsauskunft einholen.
- Gruben oder GrabenMit Erdrakete zwei kleine Gruben, sonst ein Graben auf ganzer Länge.
- Rohr verlegenDie Erdrakete zieht das Schutzrohr durch, im Graben liegt es im Sandbett.
- Ins HausKernbohrung, Hauseinführung abdichten, Leitung einziehen. Glasfaser wird eingeblasen.
- SchließenGruben verfüllen und verdichten, Rasen oder Pflaster wiederherstellen.
Wer macht was?
Eigentümer
Beantragt den Anschluss und sorgt für Platz und Zugang im Haus. Graben und Kernbohrung auf dem eigenen Grundstück sind oft in Eigenleistung möglich.
Netzbetreiber oder Anbieter
Plant den Anschluss, verlegt die Leitung und setzt den Abschlusspunkt. Die Leitung selbst verlegt nur er oder eine beauftragte Firma.
Tiefbaufirma
Gruben, Erdrakete oder Graben, Hauseinführung und Oberfläche. Im Auftrag des Netzbetreibers, einer Baufirma oder des Eigentümers.
Wie tief die Leitungen liegen müssen, steht bei den Verlegetiefen. Den Tiefbau am Hausanschluss übernimmt StoneCraft für Netzbetreiber, Baufirmen und Eigentümer: Leistung Hausanschlüsse.
Wie tief muss die
Leitung liegen?
Eine bundesweit einheitliche gesetzliche Pflichttiefe gibt es nicht. Maßgeblich sind die anerkannten Regeln der Technik (DIN, VDE, DVGW) und vor allem die Vorgaben des Netzbetreibers oder der Stadt. Diese Richtwerte gelten in der Praxis:
| Leitung | Richtwert | Gilt für | Grundlage |
|---|---|---|---|
| Stromkabel bis 1 kVz. B. Erdkabel NYY-J | mind. 0,6 m | Garten und unbefahrene Flächen | DIN VDE 0100-520 |
| Stromkabel unter Zufahrt oder Fahrbahn | mind. 0,8 m | befahrene Flächen | DIN VDE 0100-520 |
| Glasfaser-HausanschlussRohrverband 2 × 7 mm oder Leerrohr DN 75 | Graben mind. 30 cm tief, 15 cm breit | Grundstück | Vorgabe der Telekom |
| Glasfaser, mindertief gefrästLeerrohre im Schlitz | 30 bis 60 cm tief, 5 bis 15 cm breit | befestigte Flächen | DIN 18220 |
| Gas-Hausanschluss | in der Regel 0,8 m Überdeckung | Grundstück | Vorgaben der Netzbetreiber, z. B. EWE NETZ |
| Wasser-Hausanschlussfrostfrei | 0,9 bis 1,5 m Überdeckung | Grundstück | Vorgaben der Versorger, z. B. GELSENWASSER: mind. 0,9 m |
| Graben ohne Sicherungsenkrechte Wände | bis 1,25 m Tiefe | alle Gräben, unter Bedingungen | DIN 4124 |
Richtwerte ohne Gewähr. Im Einzelfall gelten die Vorgaben des Netzbetreibers, der Stadt und die Leitungsauskunft. Die Quellen stehen unten auf dieser Seite.
Bettung und Warnband
Kabel liegen in Sand, etwa 10 cm darunter und darüber. Über der Sandschicht liegt ein Trassenwarnband, damit spätere Bagger gewarnt sind.
Überdeckung oder Grabentiefe?
Überdeckung ist der Abstand von der Oberkante der Leitung bis zur Oberfläche. Der Graben ist tiefer: Bei 90 cm Überdeckung für Wasser liegt die Grabensohle bei etwa 1,0 m.
Nicht überbauen
Gas- und Wasseranschlüsse dürfen nicht überbaut oder mit Bäumen bepflanzt werden. Die Trasse muss für Reparaturen zugänglich bleiben.
Sicher bauen.
Für alle.
Ein offener Graben ist eine Gefahrenstelle: für das Team darin und für alle, die daran vorbeigehen oder -fahren. Drei Regeln gelten auf jeder Baustelle.
Grabenwände sichern
Bis 1,25 m Tiefe dürfen Gräben unter bestimmten Bedingungen mit senkrechten Wänden ohne Sicherung ausgehoben werden. Tiefer braucht es in der Regel eine Böschung oder einen Verbau (DIN 4124).
Baustelle absichern
Absperrung, Beschilderung und Ampeln im Straßenraum richten sich nach den Richtlinien RSA 21 und der verkehrsrechtlichen Anordnung.
Leitungen schützen
In der Nähe vorhandener Leitungen wird vorsichtig freigelegt, meist von Hand statt mit der Baggerschaufel. Grundlage sind die aktuellen Pläne der Netzbetreiber.
Was vor dem ersten Spatenstich da sein muss.
Ob eine Genehmigung nötig ist, hängt vor allem davon ab, wo gegraben wird: auf dem eigenen Grundstück oder im öffentlichen Straßenraum.
Auf dem eigenen Grundstück
- Für einen normalen Leitungsgraben in der Regel keine Baugenehmigung.
- Trotzdem Leitungsauskunft einholen, auch privat liegen oft fremde Leitungen.
- Vorgaben des Netzbetreibers zu Tiefe, Lage und Abstand beachten, keine Überbauung.
- Anschließen dürfen je nach Sparte nur Netzbetreiber oder eingetragene Fachbetriebe.
Im öffentlichen Straßenraum
- Aufbruchgenehmigung oder Zustimmung des Straßenbaulastträgers.
- Verkehrsrechtliche Anordnung für Absperrung und Beschilderung (§ 45 StVO).
- Aktuelle Leitungsauskunft aller Netzbetreiber.
- Wiederherstellung der Oberfläche nach den Vorgaben der Stadt.
Aufbruchgenehmigung
Erteilt die Stadt oder der Träger der Straße, bei Telekommunikationsleitungen als Zustimmung. Darin stehen oft Vorgaben zu Bauzeit, Lage und Wiederherstellung der Oberfläche.
Verkehrsrechtliche Anordnung
Kommt von der Straßenverkehrsbehörde und regelt Absperrung, Beschilderung und Umleitungen während der Bauzeit (§ 45 StVO).
Leitungsauskunft
Pläne aller Netzbetreiber zeigen, wo bereits Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Telekommunikation liegen. Viele Betreiber sind über das Portal BIL erreichbar. Ohne Auskunft wird nicht gegraben.
Bei Grundwasser, an Gewässern, Bahnanlagen, Bäumen oder in Schutzgebieten können weitere Genehmigungen nötig sein, etwa eine wasserrechtliche Erlaubnis.
Diese Unterlagen helfen uns am meisten.
Je vollständiger, desto schneller und genauer das Angebot.
- Leistungsverzeichnis oder Ausschreibung
- Pläne mit Lage, Längen und Tiefen
- Bodengutachten, falls vorhanden
- Oberflächen mit Mengen (Asphalt, Pflaster, unbefestigt)
- Zeitfenster und gewünschter Baubeginn
- Umfang: Wiederherstellung, Entsorgung, Doku
Jeder Boden
ist anders.
Wie sich ein Boden lösen lässt und wohin der Aushub danach geht, bestimmt einen großen Teil der Kosten. Darum steht beides schon in der Ausschreibung.
Homogenbereiche
In Ausschreibungen wird Boden heute nach Homogenbereichen beschrieben. Sie haben die alten Bodenklassen 1 bis 7 abgelöst (VOB/C, DIN 18300).
Verwerten oder entsorgen
Aushub, der die Baustelle verlässt, gilt meist als Abfall. Je nach Belastung wird er verwertet oder entsorgt. Seit August 2023 regelt die Ersatzbaustoffverordnung vieles davon bundesweit.
Getrennt und mit Nachweis
Wir trennen Boden, Bauschutt und Asphalt auf der Baustelle. Analysen und Entsorgungsnachweise gehören zu einer sauberen Abrechnung. Mehr unter Leistungen: Entsorgung.
Vom Netzknoten bis ins Haus.
Glasfaser ist Leitungsbau mit eigenen Begriffen. Netzebene 3 (NE3) ist das Netz in der Straße bis ins Gebäude, hier liegt der Tiefbau. Netzebene 4 (NE4) ist die Verkabelung im Haus.
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Leitung zum Gebäude
Vom Leerrohr im Gehweg über das Grundstück, per Graben oder Erdrakete. So läuft das: Hausanschluss erklärt.
Hauseinführung
Fachgerechter Durchbruch durch die Außenwand, dicht gegen Wasser und Gas.
APL-Montage
Der Hausübergabepunkt im Keller. Hier endet das Netz des Betreibers.
So sieht das auf der Baustelle aus.
Echte Fotos von unseren Baustellen. Alle Projekte mit Standort finden Sie auf der Projektkarte.




Begriffe aus dem Tiefbau.
55 Fachbegriffe und Abkürzungen, kurz und verständlich erklärt. Nach Thema filtern oder direkt suchen.
Der beim Graben gelöste Boden. Er wird seitlich gelagert, wieder eingebaut oder abgefahren.
Boden & GrabenDarauf liegt die Bettung der Leitung. Sie muss tragfähig und frei von Steinen sein.
Boden & GrabenFreier Raum neben der Leitung, damit sicher gearbeitet und verdichtet werden kann. Mindestmaße regelt die DIN 4124.
Boden & GrabenStatt eines Verbaus wird die Wand schräg angelegt. Braucht mehr Platz neben dem Graben.
Boden & GrabenPlatten oder Gleitschienen, die die Grabenwände stützen, damit nichts nachrutscht.
Boden & GrabenSand oder feiner Kies unter, neben und über der Leitung. Schützt vor spitzen Steinen und Druck.
Boden & GrabenAbstand von der Oberkante der Leitung bis zur Oberfläche. Die meisten Vorgaben der Netzbetreiber nennen diesen Wert.
Boden & GrabenTiefe, bis zu der der Boden im Winter nicht gefriert. Wasser-Hausanschlüsse liegen meist 0,9 bis 1,5 m tief.
Boden & GrabenBoden oder Ersatzbaustoff wird Lage für Lage wieder eingebaut, jede Lage wird verdichtet.
Boden & GrabenDer Boden wird gezielt zusammengedrückt, damit sich die Oberfläche später nicht setzt.
Boden & GrabenKennwert für die Tragfähigkeit einer Schicht. Zeigt, ob ausreichend verdichtet wurde.
Boden & GrabenDie eben und profilgerecht hergestellte Oberfläche des Untergrunds, auf die die nächste Schicht kommt.
Boden & GrabenBoden oder Fels mit ähnlichen Eigenschaften. Hat in der VOB/C die alten Bodenklassen 1 bis 7 abgelöst.
Boden & GrabenGrund- oder Regenwasser wird abgepumpt oder abgesenkt, damit im Graben trocken gearbeitet werden kann.
Boden & GrabenKleine Gruben, zwischen denen die Erdrakete oder eine Bohrung arbeitet. Dazwischen bleibt die Oberfläche geschlossen.
Boden & GrabenPläne der Netzbetreiber, die zeigen, wo vorhandene Leitungen liegen. Muss vor jedem Aushub vorliegen.
Leitungen & AnschlussStrom, Gas, Wasser, Abwasser, Telekommunikation oder Fernwärme. Jede Sparte hat eigene Regeln und Netzbetreiber.
Leitungen & AnschlussFarbiges Band über der Leitung mit Aufdruck der Sparte. Warnt bei späteren Grabarbeiten.
Leitungen & AnschlussRohr, in dem Kabel geschützt im Boden liegen und später getauscht oder ergänzt werden können.
Leitungen & AnschlussStromkabel mit robustem Mantel, zugelassen für die direkte Verlegung im Boden.
Leitungen & AnschlussLeitung vom Netz in der Straße bis ins Gebäude, zum Beispiel für Strom, Gas, Wasser oder Glasfaser.
Leitungen & AnschlussDichter Durchgang einer Leitung durch Kellerwand oder Bodenplatte. Mehrspartenhauseinführungen (MSH) bündeln mehrere Leitungen.
Leitungen & AnschlussRunde Bohrung durch Wand oder Decke, zum Beispiel für die Hauseinführung. Wird danach abgedichtet.
Leitungen & AnschlussRaum im Gebäude, in dem die Hausanschlüsse ankommen, meist im Keller zur Straßenseite. Bei kleinen Häusern reicht auch eine Wand oder Nische.
Leitungen & AnschlussHier endet die Stromleitung des Netzbetreibers im Haus. Von dort geht es weiter zum Zählerschrank.
Leitungen & AnschlussStelle, an der eine Leitung ein Hindernis kreuzt, offen gegraben oder geschlossen gebohrt.
Leitungen & AnschlussGesteuerte Bohrung ohne offenen Graben, zum Beispiel unter einer Straße hindurch.
Leitungen & AnschlussDruckluftbetriebener Hammer, der die Erde zur Seite drückt, statt sie auszuheben. Fährt nur geradeaus und zieht ein Rohr mit, typisch für Hausanschlüsse.
Leitungen & AnschlussGlasfaser bis in die Wohnung oder das Haus. Die schnellste Form des Anschlusses.
GlasfaserGlasfaser bis ins Gebäude, meist in den Keller. Im Haus geht es über vorhandene Leitungen weiter.
GlasfaserZentraler Netzknoten, von dem aus ein Ausbaugebiet mit Glasfaser versorgt wird.
GlasfaserVerteilerpunkt im Straßenraum zwischen PoP und den einzelnen Gebäuden.
GlasfaserDas Glasfasernetz in der Straße bis ins Gebäude, inklusive Hausanschluss. Hier liegt der Tiefbau.
GlasfaserDie Verkabelung innerhalb des Gebäudes, vom Hausübergabepunkt bis in die Wohnungen.
GlasfaserAbschlusspunkt Linientechnik im Gebäude. Hier endet das Netz des Betreibers.
GlasfaserDünnes Leerrohr, in das die Glasfaser eingeblasen wird. Mehrere Mikrorohre bilden einen Rohrverband.
GlasfaserDas Glasfaserkabel wird mit Druckluft durch das Leerrohr geschoben, oft über mehrere hundert Meter am Stück.
GlasfaserVerlegung im schmalen, gefrästen oder geschnittenen Schlitz. Die Regeln dazu stehen in der DIN 18220.
GlasfaserÖffnen von Asphalt oder Pflaster, meist mit sauber geschnittenen Kanten.
StraßeDie Fahr- oder Gehfläche, zum Beispiel Asphalt oder Pflaster.
StraßeSchicht aus Schotter oder Asphalt, die die Lasten von oben verteilt.
StraßeUntere Tragschicht aus Kies oder Schotter. Schützt die Straße vor Frostschäden.
StraßeFachgerechtes Schließen der Oberfläche, technisch gleichwertig zum Zustand vorher.
StraßeRichtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen, aktuell RSA 21. Regeln Absperrung und Beschilderung.
StraßeErlaubnis des Straßenbaulastträgers, eine öffentliche Fläche aufzugraben. Enthält oft Auflagen zu Bauzeit und Wiederherstellung.
Genehmigung & VertragAnordnung der Straßenverkehrsbehörde nach § 45 StVO für Absperrung, Beschilderung und Umleitung.
Genehmigung & VertragWer für eine Straße verantwortlich ist, zum Beispiel Stadt, Kreis, Land oder Bund. Er genehmigt Aufgrabungen.
Genehmigung & VertragVergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen. Teil C enthält die technischen Regeln, zum Beispiel DIN 18300 für Erdarbeiten.
Genehmigung & VertragListe aller Leistungen mit Mengen. Grundlage für Angebot und Abrechnung.
Genehmigung & VertragErfassung der tatsächlich gebauten Mengen. Grundlage für die Abrechnung.
Genehmigung & VertragFörmliche Übergabe der fertigen Leistung an den Auftraggeber. Ab dann läuft die Gewährleistung.
Genehmigung & VertragFirma, die im Auftrag eines anderen Bauunternehmens einen Teil der Arbeiten ausführt.
Genehmigung & VertragFirma, die den Gesamtauftrag übernimmt und Teile an Nachunternehmer vergibt.
Genehmigung & VertragArbeiten, die der Eigentümer selbst übernimmt, zum Beispiel Graben und Kernbohrung auf dem eigenen Grundstück. Die Leitung selbst verlegt der Netzbetreiber.
Genehmigung & VertragNorm für Böschungen, Verbau und Arbeitsraumbreiten in Baugruben und Gräben.
Genehmigung & VertragKein Begriff gefunden. Fragen Sie uns gern direkt.
Häufige Fragen.
28 Antworten zu Verlegetiefen, Gräben, Genehmigungen und zu StoneCraft. Kurz, mit Richtwerten und Quellen.
Kabel und Leitungen verlegen
Wie tief muss ein Stromkabel im Garten verlegt werden?
Ein Erdkabel bis 1 kV, zum Beispiel NYY-J, wird nach DIN VDE 0100-520 mindestens 0,6 m tief verlegt, unter Zufahrten und Fahrbahnen mindestens 0,8 m. Es liegt in Sand, etwa 10 cm darunter und darüber, mit einem Trassenwarnband über der Sandschicht. Anschließen darf das Kabel nur ein eingetragener Elektrofachbetrieb.
Gibt es eine gesetzliche Mindesttiefe für Kabel und Leitungen?
Eine bundesweit einheitliche gesetzliche Pflichttiefe gibt es nicht. Maßgeblich sind die anerkannten Regeln der Technik, also DIN-, VDE- und DVGW-Regeln, und die Vorgaben des jeweiligen Netzbetreibers. Im öffentlichen Straßenraum kommen die Auflagen der Stadt aus der Aufbruchgenehmigung dazu.
Wie tief wird ein Glasfaser-Hausanschluss verlegt?
Das legt der Anbieter fest. Die Telekom verlangt auf dem Grundstück zum Beispiel einen Graben von mindestens 30 cm Tiefe und 15 cm Breite für den Rohrverband aus zwei Röhrchen mit je 7 mm oder ein Leerrohr DN 75. Andere Anbieter geben teils größere Tiefen vor.
Wie tief muss eine Wasserleitung liegen?
Frostfrei. Die Wasserversorger verlangen für Hausanschlüsse meist zwischen 0,9 m und 1,5 m Überdeckung, GELSENWASSER zum Beispiel mindestens 90 cm. Der Graben ist entsprechend tiefer, bei 90 cm Überdeckung etwa 1,0 m.
Wie tief liegt eine Gasleitung zum Haus?
Die Überdeckung von Gas-Hausanschlüssen beträgt in der Regel rund 0,8 m, so steht es zum Beispiel in den Anschlussbedingungen von EWE NETZ. Die Leitung selbst verlegt der Netzbetreiber. Gas- und Wasseranschlüsse dürfen nicht überbaut oder mit Bäumen bepflanzt werden.
Was bedeutet mindertiefe Verlegung bei Glasfaser?
Glasfaser-Leerrohre dürfen mit Zustimmung des Straßenbaulastträgers flacher und schmaler verlegt werden als klassische Leitungen. Die DIN 18220 regelt das: Beim Fräsen in befestigten Flächen ist der Schlitz 5 bis 15 cm breit und 30 bis 60 cm tief, beim Schleifen 1,5 bis 11 cm breit.
Darf man über Leitungen bauen oder Bäume pflanzen?
Gas- und Wasseranschlussleitungen dürfen nach den Anschlussbedingungen der Netzbetreiber nicht überbaut oder mit Bäumen bepflanzt werden, die Trasse muss zugänglich bleiben. Auch über Strom- und Glasfaserleitungen sollte die Trasse frei bleiben, damit sie bei Störungen erreichbar ist.
Hausanschluss
Wie funktioniert ein Hausanschluss?
Vom Netz im Gehweg wird ein Schutzrohr oder eine Leitung über das Grundstück bis an die Hauswand verlegt, mit der Erdrakete oder im offenen Graben. Durch eine Kernbohrung kommt die Leitung ins Haus, die Hauseinführung dichtet gegen Wasser und Gas ab. Im Haus setzt der Netzbetreiber den Abschlusspunkt, zum Beispiel den Hausanschlusskasten für Strom oder den Hausübergabepunkt für Glasfaser. Zum Schluss werden Gruben oder Graben verfüllt und die Oberfläche wiederhergestellt.
Was ist eine Erdrakete?
Ein Hammer, der mit Druckluft angetrieben wird und sich durch den Boden schlägt. Er drückt die Erde zur Seite und verdichtet sie, statt sie auszuheben. In die entstandene Röhre wird das Schutzrohr sofort oder nachträglich eingezogen. Die Erdrakete lässt sich nicht lenken und fährt nur geradeaus.
Wann geht ein Hausanschluss ohne Graben?
Mit der Erdrakete, wenn die Strecke kurz und gerade ist und sich der Boden verdrängen lässt. Dann reichen zwei kleine Gruben, Vorgarten, Pflaster und Einfahrt bleiben liegen. Steine, Bauschutt, alte Fundamente oder Grundwasser sprechen dagegen, dann wird offen gegraben. Ob es geht, wird beim Termin vor Ort geklärt.
Wie weit kommt eine Erdrakete?
Je nach Gerät und Boden bis etwa 25 m, so die Angabe des Herstellers TRACTO-TECHNIK. Beim Glasfaser-Hausanschluss rechnet zum Beispiel WEMAG mit etwa 10 m pro Strecke. Bei längeren Wegen werden zusätzliche Gruben angelegt.
Darf ich den Graben für meinen Hausanschluss selbst ausheben?
Oft ja, wenn der Netzbetreiber das zulässt. Bei EWE NETZ dürfen Kunden zum Beispiel den Graben herstellen, verfüllen und die Oberfläche wiederherstellen, bei MVV Netze auch die Kernbohrung. Die Leitung selbst verlegt der Netzbetreiber, bei MVV Netze wird der Graben vorher abgenommen. Elektrische Anschlüsse darf nur ein Fachbetrieb herstellen, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV).
Wo kommt die Leitung ins Haus?
Meist im Keller oder im Hausanschlussraum, möglichst auf der Straßenseite. Die Anforderungen an Hausanschlussraum, -wand oder -nische stehen in der DIN 18012. Neubauten bekommen oft eine Mehrspartenhauseinführung, durch die mehrere Leitungen gemeinsam und dicht ins Haus kommen, zum Beispiel Strom, Gas und Wasser.
Wie lange dauert ein Hausanschluss?
Die Bauarbeiten selbst sind meist kurz, eine Erdrakete schafft je nach Boden bis zu 15 m pro Stunde. Länger dauert oft die Vorbereitung: Für Strom, Gas und Wasser nennt Netze Duisburg zum Beispiel mehrere Wochen für die Planung des Angebots und einige Wochen bis zur Terminabsprache. Beim Glasfaser-Ausbau wird angeschaltet, wenn das Netz im Ort fertig ist.
Graben, Sicherheit und Genehmigungen
Ab welcher Tiefe muss ein Graben gesichert werden?
Nach DIN 4124 dürfen Gräben bis 1,25 m Tiefe unter bestimmten Bedingungen mit senkrechten Wänden ohne Sicherung hergestellt werden. Tiefer braucht es in der Regel eine Böschung oder einen Verbau. Entscheidend sind außerdem der Boden, Lasten am Grabenrand und Wasser.
Wie breit muss ein Leitungsgraben sein?
Das hängt von Tiefe, Leitung und Arbeitsraum ab. Für einen Glasfaser-Hausanschluss reichen bei der Telekom 15 cm, für einen Wasser-Hausanschluss verlangt GELSENWASSER mindestens 60 cm. Steigen Personen in den Graben, schreibt die DIN 4124 Mindestbreiten für den Arbeitsraum vor.
Muss ich vor dem Graben eine Leitungsauskunft einholen?
Ja, auch auf dem eigenen Grundstück. Die Netzbetreiber stellen Pläne ihrer Leitungen zur Verfügung, oft online, viele zum Beispiel über das Portal BIL. Wer ohne Auskunft gräbt und eine Leitung beschädigt, riskiert, für den Schaden zu haften.
Was tun, wenn beim Graben eine Leitung beschädigt wird?
Sofort aufhören und den Bereich sichern. Bei Gasgeruch keine Zündquellen, kein Handy im Gefahrenbereich, den Bereich räumen und Feuerwehr (112) sowie den Entstörungsdienst des Netzbetreibers rufen. Bei Stromkabeln Abstand halten. Auch kleine Schäden am Mantel melden, sie führen später oft zu Ausfällen.
Welche Genehmigungen braucht man für Tiefbau im Straßenraum?
In der Regel drei: die Aufbruchgenehmigung oder Zustimmung der Stadt beziehungsweise des Straßenbaulastträgers, eine verkehrsrechtliche Anordnung der Straßenverkehrsbehörde für Absperrung und Beschilderung und eine aktuelle Leitungsauskunft aller Netzbetreiber. Je nach Lage kommen weitere dazu, zum Beispiel eine wasserrechtliche Erlaubnis.
Brauche ich eine Genehmigung, um auf meinem Grundstück zu graben?
Für einen normalen Leitungsgraben auf dem eigenen Grundstück in der Regel nicht. Trotzdem gilt: Leitungsauskunft einholen, die Vorgaben des Netzbetreibers beachten und bei Bäumen, Grundstücksgrenzen oder größeren Abgrabungen vorher bei der Gemeinde nachfragen.
Bauweise, Kosten und Ablauf
Was ist der Unterschied zwischen offener und geschlossener Bauweise?
Bei der offenen Bauweise wird ein Graben ausgehoben und danach wieder geschlossen. Bei der geschlossenen Bauweise bleibt die Oberfläche fast unberührt: Die Leitung wird per Spülbohrung (HDD) oder Erdrakete unterirdisch eingezogen, es braucht nur Start- und Zielgruben.
Wovon hängen die Kosten im Tiefbau ab?
Vor allem von Länge und Tiefe, vom Boden, von der Oberfläche (Asphalt, Pflaster oder unbefestigt), von Verbau und Wasserhaltung, von der Verkehrssicherung und davon, wie der Aushub verwertet oder entsorgt wird. Mit Leistungsverzeichnis und Plänen können wir ein genaues Angebot machen.
Was gehört alles zum Tiefbau?
Zum Tiefbau gehört alles, was unter der Geländeoberfläche gebaut wird: Leitungsbau für Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation, Erdarbeiten, Kanalbau sowie der Unterbau von Straßen und Wegen. Oft greifen auf einer Baustelle mehrere Bereiche ineinander.
Über StoneCraft
Was macht die StoneCraft GmbH?
StoneCraft ist ein Tiefbau-Unternehmen aus Dinslaken. Wir übernehmen Tiefbau und Leitungsbau, Erdarbeiten, Hausanschlüsse, Straßen- und Pflasterbau, den Glasfaser-Ausbau und Spülbohrungen (HDD) für Backbone-Trassen, in offener und geschlossener Bauweise. Dazu kommen die Wiederherstellung der Oberflächen und die Entsorgung mit Nachweis.
In welchen Regionen arbeitet StoneCraft?
Unser Schwerpunkt ist das Ruhrgebiet, der Niederrhein und NRW. Von unserem Sitz in Dinslaken sind wir schnell in Duisburg, Oberhausen, Wesel, Voerde, Bottrop und Essen. Projekte haben wir außerdem in Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Sachsen umgesetzt, unter anderem in Münster, Gelsenkirchen, Neuss, Leverkusen, Wuppertal, Bocholt, Paderborn, Garbsen, Frankfurt am Main, Halberstadt, Chemnitz und Dresden. Alle Standorte zeigt die Projektkarte.
Für wen hat StoneCraft schon gearbeitet?
Vor allem für Bauunternehmen. Als Nachunternehmer, im Auftrag der jeweils beauftragten Bauunternehmen, waren wir in Ausbauprojekten für Netze von SachsenEnergie, Telekom, 1&1, Deutsche Glasfaser, Vodafone, Westconnect und UGG (Unsere Grüne Glasfaser) im Einsatz. Aufträge übernehmen wir auch direkt, zum Beispiel von Netzbetreibern, Stadtwerken, Kommunen und Gewerbe.
Übernimmt StoneCraft auch Wiederherstellung und Entsorgung?
Ja. Asphalt, Pflaster und Gehwege stellen wir nach Vorgabe wieder her. Aushub und Bauschutt werden getrennt und mit Nachweis verwertet oder entsorgt.
Wie bekomme ich ein Angebot?
Senden Sie Leistungsverzeichnis, Pläne oder Eckdaten über das Anfrageformular oder an info@sc-stonecraft.de, oder rufen Sie uns an unter 02064 7322442. Wir melden uns kurzfristig mit Rückfragen und einem Angebot.
Worauf die Angaben
beruhen.
Normen und Regelwerke: DIN VDE 0100-520 (Kabel und Leitungen, Verlegetiefe Erdkabel) · DIN 4124 (Baugruben und Gräben) · DIN 18012 (Hausanschlusseinrichtungen) · DIN 18220 (mindertiefe Verlegung) · DIN 18300 und VOB/C (Erdarbeiten, Homogenbereiche) · RSA 21 · § 45 StVO · § 13 NAV · Ersatzbaustoffverordnung.
- Telekom: Bauvorbereitung für Bauherren: Glasfaser-Hausanschluss
- BMDV / Gigabitbüro: Anwendungshilfe zur DIN 18220 (Trenching, Fräsen, Pflügen), Stand März 2025
- EWE NETZ: Technische Anschlussbedingungen Gas
- Stadtwerke Dreieich: Technische Anschlussbedingungen Gas
- GELSENWASSER: Hinweise zum Wasser-Hausanschluss (über Hertener Stadtwerke)
- Stadtwerke Forst: Technische Hinweise zum Trinkwasserhausanschluss
- Stadtwerke Friedberg: Hinweise zur Planung des Trinkwasserhausanschlusses
- BIL eG: Bundesweites Portal für Leitungsauskünfte
- TRACTO-TECHNIK / Gigabit.NRW: Workshop Alternative Verlegemethoden: Erdrakete, Funktionsweise und Einsatzgrenzen
- grabenlos.at: Verfahrensbeschreibung Verdrängungsvortrieb (Erdrakete)
- Hauff-Technik: Fachartikel: Grabenloses Verlegen von Breitband-Hausanschlüssen (3R, 2013)
- WEMAG: Broschüre zum Glasfaser-Hausanschluss
- Netze Duisburg: Broschüre Netzanschluss 2025 (Strom, Gas, Wasser)
- MVV Netze: Kundeninformation Eigenleistung beim Netzanschluss
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